Strahlkopfanlagen verfügen über einen geschlossenen Strahlmittelkreislauf, d.h. das Strahlmittel wird unmittelbar nach dem Auftreffen auf das Werkstück abgesaugt und wieder aufbereitet. Die Strahlmittelqualität bleibt erhalten und der Strahlmittelverbrauch wird erheblich reduziert. Somit kann ohne Beeinträchtigung der Umgebung durch Schmutz und Staub an jedem beliebigen Ort gestrahlt werden.
Strahlkopfanlagen sind für den Einsatz unter härtesten industriellen Ein-satzbedingungen konzipiert.
Sie sind erhältich mit pneumatischem (Vakuum-Ejektor) oder elektrischem Vakuumerzeuger (Seitenkanal-gebläse).
Strahlkopfanlagen eignen sich für die Bearbeitung von runden und flächigen Werk-stücken. Ein typisches Einsatzgebiet ist die Bearbeitung von Walzen.
Auch andere Bauteile lassen sich staubfrei bearbeiten, z.B. zum Reinigen von Schweißnähten. Hierdurch erübrigt sich das Beizen, aber auch das Schleifen und Polieren der bearbeiteten Oberflächen.
Druck- oder Injektorstrahlen?
Die Anlagen unterscheiden sich in ihren Ausführungen durch das verwendete Strahlverfahren und das Strahlmittel. Die Geräte arbeiten entweder im
- Druckstrahlverfahren (im Druckkessel befindliches und unter hohem Druck stehendes Strahlmittel wird durch die Strahldüse gepresst und bis auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigt) oder im
- Injektorstrahlverfahren (das Strahlmittel wird durch entstehenden Unterdruck durch die Strahldüse angesaugt).
Injektorstrahlanlage Problast 40 SL
Druckstrahlanlage Problast 80 DVK
Manuell oder automatisiert?
Je nach Art und Dauer des Strahlprozesses empfiehlt es sich, den Strahlkopf durch eine Vorrichtung entlang des Werkstückes zu führen oder aber umgekehrt das Werkstück am Strahlkopf vorbei zu führen.
manuelle Führung des Strahlkopfes
automatische Führung des Strahlkopfes
Flexibler Einsatz als Powerpack
Strahlkopfanlagen lassen sich auch als sog. Powerpack an vorhandenen Strahl-kabinen und Strahl-räumen betreiben.
Darüber hinaus sind zahlreiche unserer Spezialanlagen mit einem Problast-Powerpack ausgestattet.