Boilerstrahlanlagen dienen dem Aufrauhen der Boilerinnenoberfläche vor dem Nass- bzw. Pulveremaillieren. In Abhängigkeit vom eingesetzten Transportsystem gibt es vollautomatisch und halbautomatisch arbeitende Anlagen:
Vollautomatische Boilerstrahlanlagen
Diese Anlagen werden in der Regel in Verbindung mit einem Power+Free-Förderer
(seltener mit einem Kreisförderer) betrieben. Je nach gefordertem Durchsatz werden
1, 2 bzw. 4 Boiler gleichzeitig bearbeitet.
Die abgebildete Strahlanlage verfügt über jeweils 4 Strahl- und Reinigungs-stationen.
Der Durchsatz beträgt 144 Boiler (75 l) je Stunde.
Jeder Boiler wird auf einer Strahl- und anschließend auf einer Reinigungsstation bearbeitet:
Das millimeter-genaue Positionieren der Boiler erfolgt über eine spezielle Hängerahmen-konstruktion.
Nach dem Spannen werden die Strahldüsen von unten in die Boiler eingefahren.
Halbautomatische Boilerstrahlanlagen
Diese manuell zu bestückenden Anlagen besteht aus einer Boilerstrahlvorrichtung,
an die ein Problast-Powerpack angeschlossen wird:
Die Boilerstrahlvorrichtung besteht aus einem Gestell, das mit einem Lanzenfahr-wagen und einem Absaugtrichter ausgestattet ist. Der Strahlteil des Powerpacks wird mit der Strahllanze und der Rücksaugteil mit dem unterhalb des Drehtellers befindlichen Absaugtrichter verbunden. Auf diese Weise verbleibt das Strahlmittel im Kreislauf.