Durchlauf- und Drehtisch-Strahlautomaten

Abhängig davon, an welcher Stelle die Werkstücke aufgegeben bzw. entnommen werden, unterscheiden wir Drehtisch- und Durchlauf-Strahlautomaten:
Durchlauf-Strahlautomaten
Bei größeren Werkstücken bzw. bei Bearbeitungvorgängen, bei denen Aufgabe- und Entnahmeposition an unterschiedlichen Stellen liegen sollen, werden Durchlauf-Strahlautomaten eingesetzt.

- Strahlautomat mit horizontal oszillierenden Strahldüsen
Bei Durchlaufauto-maten sind grund-sätzlich dieselben Werkstück- und Düsenbewegun-gen wie bei Dreh-tischautomaten möglich. Der Transport der Werkstücke erfolgt hier durch ein Förderband.

- Vertikal oszillierende Strahldüsen
Viele Werkstücke sind so geformt, dass sie nicht vollständig mit einer bzw. mehreren feststehenden Strahldüse(n) erfasst werden können. In diesem Fall können die Werkstücke mit Hilfe von Satelliten rotiert und gleichzeitig die Strahldüsen verfahren werden.

- Durchlaufautomat für Schiffsprofile
Im Schiffbau werden Strahlanlagen zur Entfernung des Primers auf Profilkanten und Paneelen vor dem Schweißen eingesetzt. Bei Profilen erfolgt dies mit Durchlaufauto-maten, bei Paneelen mit Strahlkopfanlagen,
die in der Regel am Schneidportal befestigt sind.
Drehtisch-Strahlautomaten
Diese Anlagen werden immer dann eingesetzt, wenn es sich um kleinere Bauteile handelt, die automatisiert gestrahlt werden sollen.

- Satelliten-Drehtischautomat mit 8 Strahlstationen
Drehtischautomaten arbeiten in der Regel taktweise und sind zur Vermeidung von Strahlmittel- und Staubaustritt mit Hubtüren ausgestattet. In den Fällen, in denen kontinuierlich gestrahlt wird, dienen Bürstenleisten zur Abdichtung.

- Satelliten mit Badarmaturen
Die Rotationsgeschwindigkeit der Satelliten läßt sich ebenso einstellen wie ggf. eine vertikale bzw. horizontale Bewegung der Strahldüsen.
Die Werkstücke können bei dieser Anlage im 1er-, 2er- und 4er-Takt verfahren werden.

- Drehtischautomat mit 1 Strahlstation
Drehtischautomaten bestehen im einfachsten Fall aus nur einer Strahlstation.
Das manuell positionierte Werkstück wird nach einem vorgegebenen Ablauf von einer oder mehreren, ggf. sich bewegenden Strahldüse(n) gestrahlt.

