Problast Rücksaugstrahlanlagen

Rücksaugstrahlanlage, Strahlkopfanlage, Vakuumstrahlanlage

Problast® Rücksaugstrahlanlagen

Problast® Rücksaugstrahlanlagen, alternativ auch als Staubfrei-Strahlgeräte bezeichnet, verfügen über einen geschlossenen Strahlmittelkreislauf, d. h. das Strahlmittel wird unmittelbar nach dem Auftreffen auf das Werkstück abgesaugt und wieder aufbereitet. Die Strahlmittelqualität bleibt erhalten und der Strahlmittelverbrauch wird erheblich reduziert. Auf diese Weise kann ohne Beeinträchtigung der Umgebung durch Schmutz und Staub an jedem beliebigen Ort gestrahlt werden.

In speziellen Anwendungsfällen, z. B. zur Erzielung einer absolut homogenen Oberfläche oder bei Verwendung von extrem feinen Strahlmittel, ist es erforderlich, das Strahlmittel nur einmal zu benutzen. Für diesen Zweck sind spezielle Anlagenausführungen erhältlich, die sowohl im Einweg- als auch im Mehrwegbetrieb arbeiten können.

Staubfreies Strahlen mittels Rücksaug-Strahlkopf

Der Rücksaug-Strahlkopf dichtet gegen die zu bearbeitende Oberfläche ab und ermöglicht somit das gleichzeitige Strahlen und Absaugen von Strahlmittel und Staub. Die notwendige Förderluft wird durch eine kreisförmige Bürste angesaugt.

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Strahlen von Schweißnähten mit Standardbürste

Strahlen von Schweißnähten mit Standardbürste

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Strahlen von Kehlnähten mit Winkelbürste

Strahlen von Kehlnähten mit Winkelbürste

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Strahlen von gewölbten Oberflächen mit konkaver Bürste

Strahlen von gewölbten Oberflächen mit konkaver Bürste

Anwendungsbeispiele

Problast® Rücksaugstrahlanlagen eignen sich idealerweise für die staubfreie Bearbeitung von runden und flächigen Werkstücken. Typische Einsatzgebiete sind die Bearbeitung von Walzen und Blechen oder das Reinigen von Schweißnähten.

Ausbesserungsarbeiten an Schienenfahrzeugen

 

Entlacken von Radsätzen

 

Walzenstrahlen mit Strahlkopf

Bewegung des Strahlkopfes mittels Roboter

Problast®
Druckstrahlanlagen

Bei einer Druckstrahlanlage wird das im Druckkessel befindliche und unter hohem Druck stehende Strahlmittel durch die Strahldüse gepresst und bis auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigt. Druckstrahlanlagen werden vor allem eingesetzt zum

  • Entrosten
  • Aufrauen
  • Reinigen
  • Entzundern
  • Entlacken
  • Verfestigen

Zum Druckstrahlen werden hauptsächlich metallische Strahlmittel und Korund verwendet.

Kontinuierliches Strahlen (K-Version)

In speziellen Anwendungsfällen ist es notwendig, für eine längere Zeit ununterbrochen zu strahlen*. Beim Druckstrahlverfahren bedeutet dies, dass keine Pause zur Wiederbefüllung des Strahlkessels zur Verfügung steht. Dies wird erreicht, indem das Strahlmittel über einen Transferkessel in den Hauptkessel gelangt. Während das im Hauptkessel befindliche Strahlmittel stets unter Betriebsdruck steht, wird der Transferkessel taktweise entlüftet und aus dem Vorratsbehälter wiederbefüllt. Anschließend wird der Transferkessel unter Druck gesetzt und befüllt seinerseits den Hauptkessel.

*) Ein optional erhältlicher Nachfüllbehälter sorgt durch stetige Nachdosierung von frischem Strahlmittel für die Beibehaltung eines konstanten Betriebsmittelgemischs.

Problast® Injektorstrahlanlagen

Bei einer Injektorstrahlanlage wird das Strahlmittel mittels eines in der Strahldüse erzeugten Unterdrucks angesaugt.  Injektorstrahlanlagen werden werden vor allem eingesetzt zum

  • Mattieren
  • Aufrauen
  • Reinigen

Zum Injektorstrahlen werden hauptsächlich nicht-metallische Strahlmittel wie Korund und Glasperlen verwendet.

Welches Strahlmittel?

Unsere Strahlanlagen sind für sämtliche Strahlmittel geeignet, die eine Wiederverwendung zulassen.

Strahlmittel

Blast media